hachen darkpact
King Arthur

Ravensburger, 2003
Reiner Knizia
Franz Vohwinkel
1-4 Familienspieler
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/14469

Was wurde nicht alles für ein Brimborium um dieses Spiel gemacht. Es enthält künstliche Intelligenz, es ist ein Computer-Brettspiel und viele weitere Merkmale. Das Spiel ist tatsächlich in seiner Art anders und wegweisend zugleich. Die wichtigste Erkenntnis: Der Aufwand hat sich nur begrenzt gelohnt.

Wir haben es mit einer Riesenschachtel zu tun, das aber nur gezwungenermaßen, weil das Brett ja nicht geknickt werden kann. Schließlich sind Leiterbahnen und Kontaktstellen darin enthalten. Kurzes Studium der Anleitung und schon kann es losgehen.

Die Spieler berühren ihre Figur, welche am Ort der Handlung steht und mit der anderen Hand an einer anderen Stelle am Brett. Es wird eine Verbindung hergestellt und das Spiel reagiert mit einer Art Ereignis. Die Spieler sammeln und kämpfen und man fühlt sich kurz wie bei einem regulären Brettspiel mit sinnloser Batterie und einem nervigen Kasten. Nach etwa einer Stunde hat einer die Bedingung erfüllt und das Spiel gewonnen. Also sagen juhu, packen das Spiel ein und holen es nie wieder raus. Fall abgeschlossen.

Der Nachfolger Die Insel war deutlich spielbarer, aber erst Wer War‘s? hat gezeigt, wie weit es reicht zu gehen, nämlich mit einem Kasten der sich ein paar Daten merkt. Ohne die sinnlosen Platinen und die Schweißfreien Finger. Das dieses Spiel den Österreichischen Preis gewinnt ist da nur der Anfang einer Konsequenz, die einiges über diesen Preis sagt.

Daumen Runter

Dir ist der Artikel was wert?