hachen darkpact
Tsuro

Tom McMurchie
Franz Vohwinkel, Shane Small, Cathy Brigg, Imelda Vohwinkel
Kosmos, 2007
2-8 Familienspieler
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/20569

Wenn ich einen schlechten Witz machen wollen würde, könnte ich sagen, dass es länger dauert die Namen der Grafiker auszusprechen, als das Spiel zu spielen. Meine Berührung mit Tsuro war von wie Eindrücken geprägt. Das Spiel geht echt schnell. Fünf bis Zehn Minuten, maximal 15 Minuten mit drei Grüblern am Tisch. Und das ist ja wie eines von diesen vielen anderen Spielen.

Plättchenlegespiele haben es auch nicht leicht. Sie wollen nicht wie Carcassonne sein, also sind sie alle wie Metro. Wobei die Schlangen von Delhi vielleicht sogar älter sind, da bin ich mir grad nicht sicher. Aber doch spielte sich dieses Spiel wieder anders. Angenehm anders. Im Gegensatz zu Metro wo man beliebig anleget und versucht sich zu verlängern und die andern zu verkürzen, geht  hier nur bei einem selber anlegen und hoffen das die Strecke der anderen endet. Wer nämlich einen vollen Weg hat ist raus. Die Länge ist dabei ziemlich egal.

Und das fetzt. Gerade für so ein abstraktes Spiel kann da eine Menge abgeschätzt werden. Und während zu zweit gut Kontrolle ist, wenn auch wenig Interaktion, ist zu acht das Spielfeld sofort voll und das Chaos hoch und alle am Lachen. Überhaupt zu acht spielen zu können, ist klasse. In meinen Augen ein schönes Spiel. Nur etwas teuer vom Material her.

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