Ravensburger, 1998
Max J. Kobbert
???
2-4 Familienspieler
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/9355
Es gibt Spiele die sind so erfolgreich, dass sie Erweiterungen und Fortsetzungen produzieren. Während heutzutage die Erweiterungen vorherrschen, waren das damals noch Fortsetzungen. Nur Carcassonne ist so extensiv in beide Richtungen gegangen.
Beim Labyrinth der Runge geht es darum, dass das Labyrinth nicht so genial einfach aufgebaut ist, sondern Ringe in einem Runden Irrgarten die Mauern verschieben. Das ist dann für den Kopf eine Umstellung und mit einem guten Überblick ist auch schnell jeder Weg gefunden. Viel Irren durch die Gänge ist da eigentlich nicht.
Das Schlimmste ist aber die Siegbedingung. Es gibt halt nur Gruppen von Schätzen und das Spiel ist erst vorbei, wenn ein Spieler eine eindeutige Mehrheit in einer Gruppe hat. Da aber nur begrenzt rumliegen, muss halt den anderen Spielern auch noch welche weggenommen werden.
Und jetzt das lächerliche: Wenn sich zwei Figuren begegnen kämpfen sie das mit Stein-Schere-Papier aus. Und auch wenn ich an Stein-Schere-Papier glaube und weiß, dass es dafür Meisterschaften gibt, ist das hier eher völlig lächerlich und nimmt dem Spiel sämtliche spielbarkeit. Defenitiv das schlechteste Spiel der Labyrinth-Reihe.

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