Das war es dieses Jahr für mich in Nürnberg. Auch wenn die Messe offiziell noch 2 Tage geht, so sind für mich die Mengen an Meetings durch und ich kann mich wieder auf andere Aufgaben konzentrieren, wie etwa die Vorbereitungen für die Nürnberg-Messe nächstes Jahr.
Für mich war interessant, neben all den Meetings die ich noch vom letzten Jahr gut kannte auch persönlich neue Option erfahren zu haben. Etwas mehr Unabhängigkeit von nur einem Arbeitgeber als Selbstständiger ist ja auch wichtig. Das ich überhaupt ein paar Neuheiten mitbekommen habe, war Glück heute früh eine freie Stunde gehabt zu haben. Aber ein Gefühl was es alles Neues gibt fehlt mir noch völlig. Vor allem, weil man Gesehenes ja nicht gleich kaufen konnte.
Dabei habe ich das Gefühl sogar einiges immer noch zu verpassen. Ich war nicht bei der Party von Schmidt, weil ich nicht eingeladen war (warum sollte ich es auch sein). Ebenso war ich nicht bei der Party der SAZ heute, weil ich abends noch mit Businessgespräche führen musste. Zwei Dinge die ich mir für nächstes Jahr aber vornehme.
Ansonsten fühlte ich mich teilweise wie ein Spieleautor. Ich musste ein fertiges Spiel, möglichen Distributionspartnern vorstellen und es mit ihnen spielen. Das Spiel kommt eh und ich habe es nicht mal designet. Aber mit welchem unterschiedlichen Interesse die Vertreter geschaut haben oder einen gar komplett missachtet haben, war schon erschreckend. Die Autoren die Haussieren gehen müssen tun mir in solchen Fällen echt leid.
Ich habe auch Mitleid mit denen die das nicht nur alle sechs Tage durchmachen müssen, sondern vorher noch in Hong Kong, London und im Anschluss in New York sind. Für mich geht es morgen früh nach Hause und dann heißt es Ausruhen bis zum Abend. Am Montag beginnt die nächste Arbeitswoche und Cannes steht ja vor der Tür.
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