Da für mich noch die Spielemesse in Nürnberg ist, und auch noch ein paar Tage sein wird, dachte ich schriebe ich noch über etwas, über das ich heute gestoßen bin: Berühmtheiten. Es gibt immer wieder bekannte Namen im Geschäft und so gibt es inzwischen auch einige sehr bekannte Autoren. Nicht jeder ist für jeden Bekannt, aber manche sind einfach trotzdem selbst für die Bekannt die nur wenige Namen kennen. Uwe Rosenberg, Wolfgang Kramer, Klaus Teuber, Friedemann Friese oder auch Stefan Feld.
Nun ist es außerhalb unsers bekannten Spielerkreises wohl eher so, dass der normale Mensch selten einen Namen kennt, falls überhaupt einen. Die meisten sind einfach happy ein gutes Spiel zu haben. Und in vielen anderen Ländern ist es immer noch nicht Usus den Autorennamen auf die Schachtel zu schreiben. Es gibt aber ein bekanntes Beispiel, über einen Autor, welcher sich einen Namen erarbeitet hat, dass ihn deutlich mehr kennen als es sich sonst wer vorstellen kann: Reiner Knizia.
Diese Berühmtheit fängt schon damit an, dass fast alle Apps fürs iPhone und iPad die von ihm in irgendeiner Art designed sind mit seinem Namen beginnen. Sei es Reiner Knizia’s Modern Art, Reiner Knizia’s Tigris and Euphrates oder auch Reiner Knizia’s Lines of Gold (letzteres klingt wie der goldene Schuss für Kokssüchtige). In Amerika ist es vermutlich der einzig bekannte europäische Autor. Einige Verlage stürzen sich auf ihn, weil sein Name auch Umsatzzahlen versprechen soll. Er ist also genau in dem Rampenlicht, wie die SAZ sich das für viel mehr Autoren wünscht.
Genau darüber diskutierten wir also gerade, ob es Sinn macht. Sein Name viel in mehreren Diskussionen mit verschiedenen Leuten aus verschiedenen Ländern. Und als Sahnekrönchen gab es dann heute einen Tweet von Marcel-André Casasola Merkle unter dem Spieleautoren-Konto (https://twitter.com/#!/Spieleautoren/status/165022193502261248)
„Interessant: Indigo ist wohl das einzige Ravensburgerspiel, bei dem die Erklärer ungefragt den Autor nennen: Dr. Reiner Knizia.“
Hier hat es wohl einer geschafft. Unabhängig was mancher von seiner Qualität halten mag, oder was der Ruf für manche bedeutet, ist er so was wie ein Star unter den Autoren. Der Star mit internationaler Anerkennung. Ich hoffe er wird nicht der Einzige bleiben. Wir können noch mehr mit solchem Ruhm gebrauchen. An Designer-Qualitäten unserer vielen Autoren mangelt es jedenfalls definitiv nicht.
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