hachen darkpact
Fürstenfeld

2F-Spiele, 2010
Friedemann Friese
Maura Kalusky, Fréderic Bertrand
2-5 Vielspieler
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/23785

Ich freue mich immer wieder aufs Neue auf die Große Neuheit von Friedmann Friese. Dieses Spiel war sogar gut erwähnt worden in der Scout-Liste, so dass ich kein schlechtes Gewissen hatte es zu kaufen. Nach ein paar Spielen bin ich aber schon sehr verwirrt, was ich von diesem Spiel halten soll. Ein bisschen geht es doch sehr in dieselbe Kopflastige Richtung wie Fabrikmanager.

Eigentlich geht es um was ganz einfaches. Jeder Spieler muss sein kleines Reich bewirtschaften und dabei ein Schönes Schloss bauen. Wer zuerst alle sechs Teile gebaut hat, hat gewonnen. Klingt erst mal einfach, nun ist es aber so, dass für jedes Teil das gebaut wird, ein Feld weniger zur Verfügung steht um darauf Rohstoffproduktionsfelder oder sinnvolle Gebäude zu haben, welche einem Vorteile verschaffen.

Dieser Spagat funktioniert in diesem Spiel wunderbar. Die Spieler versuchen mehr Rohstoffe zu bekommen um damit mehr Geld anzuhäufen, durch Gebäude mehr Karten pro Runde zu ziehen oder auf der Hand zu behalten und vieles mehr.

Interessant ist hier auch der Mechanismus des Kartenabwerfens. Die Karten werden in einer Reihenfolge der Wahl drunter gelegt. Am Anfang nimmt man hier die Schlosskarten. Aber es muss darauf geachtet werden nicht zu sehr in Gruppen drunter zu legen, sonst kann man später sich ärgern mehr Teile auf der Hand zu haben als man in einer Runde ausspielen kann. Wer früh baut spart Geld, verbaut sich aber die Chance mehr Geld zu machen für die nötigen Bauten.

Der Stapel wird aus Erfahrung keine zwei Mal durchgespielt, so dass Teile spät drunter legen dazu führt keine Chance mehr zu haben es noch zu schaffen. Auch haben wir gesagt, dass alle Karten gleich ausgerichtet sein müssen. Die sind nämlich quadratisch und mit entsprechender Ausrichtung kann man sich selber Infos geben, wenn der Stapel dann durch ist.

Viele Sachen sind also abzuwägen und das ist vieleicht das schlimme an dem Spiel. Manchen ist es zu sehr auf Balance bedacht und dadurch sehr mechanisch. Zum Glück aber locker in unter einer Stunde gespielt. Der einzige Glücksfaktor ist das Nachziehen der Karten, dadurch ist das gesamte Spiel sehr trocken. Spaß hatte ich aber.

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