Günter Burkhardt
???
Piatnik, 1999
2-4 Vielspieler
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/9589
Eigentlich ist die Idee genial, das jeder einen teil festlegt, aber am Ende nicht die volle Kontrolle hat wie es ausgeht. Es spielgelt einem Taktik vor und lässt das Glück nur zu einem geringen Maße wirken. In Wahrheit ist halt jeder reihum gleich oft von seinen Mitspielern abhängig und der Einfluss ist einfach zu gering, als dass wirklich möglich wäre es zu kontrollieren. Es wird einem vorgegaukelt.
Manche Spiele nutzen dass und machen daraus eher einen Spaß, wo es nicht schlimm ist, wie es 6 nimmt! tut, welches auch gewonnen werden kann indem ich jede Runde eine zufällige meiner Karten lege. Andere machen das mit mehr Aufwand und mehr Versprechungen wie Edison & Co., dass für mich der Inbegriff der Unkontrollierbarkeit geworden ist. Machu Picchu schlägt eher in die zweite Kerbe.
Die Spieler legen reihum eine Karte und die Höhe der Karten bestimmt über die Zurichtung der einzelnen Steine. Die höchste Karte für den größten Stein in die Richtung der Karte. Da jeder andere Steine zugelost bekommen hat die sinnvoll bewegt werden sollen, gibt es hier einen Bluff-Anteil, welcher aber eher unter ferner liefen zu betrachten ist.
Das es den Mitspielern gefällt und sie dass nochmal probieren wollen, mag was positives sein. Auch das Gefühl es nächstes mal besser zu können sei ihnen gegönnt, aber ich muss nicht dabei sein, bis ihnen ein Licht aufgeht, dass das eigene Zutun eher destruktiv für andere eingesetzt wird, als positiv für einen selber. Und dann trotzdem nicht zu wissen ob ich gewinne ist für mich Zeitverschwendung. Dann lieber ein richtiges Spiel.

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