Hans im Glück, 2000
Karl-Heinz Schmiel
Franz Vohwinkel
2-5 Vielspieler
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/11478
Ich bin immer wieder erstaunt wie alt manche Spiele schon nach wenigen Jahren wirken. An sich ist Attila auch nur 10 Jahre alt, aber in der Spieleszene wo ein Spiel froh ist sich länger als 2 Jahre zu halten sind das umgerechnet schon fünf Generationen. Und auch wenn ein Spiel lange braucht um reif zu sein, so verdirbt die Ware doch recht schnell. Zum Glück nicht ohne was zu lernen.
Bei Attila habe ich gelernt, dass der Einsatz von Farben eine sehr komplizierte Sache ist. Es gibt sechs Farben für die sechs verschiedenen Völker und fünf Farben für die Spieler. Um nicht volle 11 Farben zu verwenden, wurden halt einige Farben doppelt verwendet. Nur hat das blaue Volk nichts mit dem blauen Spieler zu tun. Die Verwirrung war groß.
In wie weit der Verlag recht hat, dass 11 Farben mehr verwirrt hätten kann ich nicht beweisen oder widerlegen, aber es hat in gefunden Lösung einfach mehr Partien gebraucht um in das Spiel reinzukommen. Wenn das gedanklich getrennt war, war es gar nicht mehr so schwer und das Spiel konnte genossen werden. Heutzutage würden wohl die Spiele in der Art umgestaltet werden, dass dieses Problem nicht mehr auftaucht, zum Beispiel durch Formen für die Völker statt Farben.
Vom Spielprinzip ging es dann darum Völker auszubreiten und darauf zu wetten, welche es am besten schaffen. Das ganze gesteuert über einen Kartenmechanismus. Ein sehr solides Spiel, welches Freude macht.

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