Da wir auf genügend Seiten Jahresrückblicke zu lesen hatten, wage ich einen kleinen Punktierten Ausblick auf das Jahr 2012 und dessen Highlights. Ich hoffe meine Kristallkugel lässt mich nicht im Stich.
Januar
Das Jahr bricht gleich auf alle Rezensenten ein, als sie noch nicht mal die Spiele von der letzten Essen Messe abgearbeitet haben und schon die ersten Vorberichte von Nürnberg bringen müssen. Das Spielemuseum in Nürnberg muss leider Winterschlaf anmelden. Der Plan ist vom jetzigen Standort umzuziehen in das benachbarte Fürth wo die Miete nur einen Bruchteil kosten soll. Udo Bartsch wird neuer Museumsleiter und verspricht nicht eher zu ruhen, als bis die Sammlung 1 Millionen Spiele umfasst.
Februar
Die Spielwarenmesse in Nürnberg kann mit ihrer neuen Struktur von Mittwoch bis Montag die Leute sehr zufrieden stellen. Als neuer Messeleiter wird Udo Bartsch benannt, welcher sofort zu Höchstform aufläuft und ankündigt, nächstes Jahr die Messe für 1 Millionen Sekunden am Stück zu öffnen. Der Nostheide Verlag kann mit der Spielbox auf ein gelungenes Jahr zurückblicken und kündigt an ihre Zeitschrift in einer weiteren Sprache rauszubringen. In Französisch wird der vor allem ein Markt ins Visier aufgenommen, welcher ein ordentliches Wachstum hinlegt. Um dies perfekt zu machen wird dies in Cannes auf dem Festival International des Jeux bekanntgegeben. Die Messe reagiert darauf mit einem spontanen Sonderpreis für die Unterstützung des heimischen Marktes.
März
Im Zuge der Ausweitung der Spielbox wird so wie vor vielen Jahren der Aufkauf von KMW’s Webseite die TricTrac Seite aufgekauft. Gudio Heinecke wird auf einmal verantwortlich für zwei Webseitenauftritte. Sarah Kestering entscheidet sich umzuziehen. In Bremen hat sie schon zu lange gelebt und ihre bessere Hälfte hat einen wunderbaren Job in Nürnberg bekommen. Sarah ist glücklich das Spielemuseum und die Spielemesse besuchen zu können. Dummerweise ist beides gerade zu. Wolfgang Friebe geht zu Wetten Dass und wettet, dass er jedes Spiel anhand des dazu servierten Schnapses erkennt. Der neue Moderator Udo Bartsch will die Wette aber nicht zu leicht machen und verlangt mindestens 1 Millionen Treffer.
April
Auf Grund es überwältigenden Feedbacks wird angekündigt die Spielbox in einer vierten Sprache ebenfalls mit rauszubringen. Italienisch kommt in die Auswahl mit rein. Der Vertrieb wird in Italien aber wohl neue Wege gehen müssen. Weitere Ankündigung dazu sollen folgen. Udo Bartsch führt mit Wolfgang Friebe, Gudio Heinecke und Siegried Löffler durch das Ludoarische Quartett. Sie versuchen sich dabei erst mal nur auf Quartette zu begrenzen, was aber laut Udo Bartsch schon Material für rund 1 Millionen Folgen haben soll.
Mai
Die Fairplay kündigt an ab der nächsten Ausgabe auf allen Seiten auf vierfarbig umzusteigen. Udo Bartsch wird zum neuen Chefredakteur und hat sich zum Ziel gesetzt dieses innerhalb eines Jahres auf 1 Millionen Farben zu steigern. Die Jury Spiel des Jahres gibt die Nominierten bekannt und entscheidet sich nach der vielen positiven Kritik im letzten Jahr diesmal wieder den Zorn aller auf sich zu ziehen. Alle nominierten und empfohlenen Spiele sind vom vorherigen Jahrgang, der laut Statuen auch erlaubt ist, aber welcher einfach noch nicht komplett durchgespielt werden konnte.
Juni
Auf dem Göttinger Spieleautorentreffen kommt es lautstark zu Eklat unter zwei Autoren. Es handelt sich leider nicht um Spieleautoren sondern Journalisten, beide beschuldigen den anderen aus ihrem Artikel über Spiele abgeschrieben zu haben. Am Ende kommt raus, das beide den Artikel von Udo Bartsch gekauft hatten, welcher seinem Ziel 1 Millionen mal den selben Artikel verkauft zu bekommen schon sehr früh scheitert. Sarah Kestering entscheidet sich umzuziehen. Ihre bessere Hälfte hat einen neuen Job in Berlin bekommen. Leider nicht in der großen Hauptstadt, sondern in dem kleinen 600-Einwohner-Dorf in der Gemeinde Seedorf in Schleswig-Holstein. Das Internet soll dort noch 2012 gelegt werden. Sarah ist zuversichtlich auch hier Mitspieler zu finden. Das Kinderspiel des Jahres wird bekannt geben. Interessanterweise ist es ein spanisches Spiel. Der Nostheide Verlag nimmt die Gelegenheit wahr und kündigt an die Spielbox ab nächstem Jahr auch in Spanisch zu verlegen.
Juli
Nach der Bekanntgabe der Preisträger Spiel des Jahres und Kennerspiel des Jahres gibt Udo Bartsch seine neue Funktion bei der Jury Spiel des Jahres bekannt. Er wird in Zusammenarbeit mit der SAZ eine Talkshow in der ARD führen und in jeder Folge einen bekannten Spieleautor einladen. Zum Auftakt ist sein erster Gast aber Marcel Reich-Ranicki. Entsetzt muss Udo festzustellen, das sein alter Ego gar nicht spielt sondern nur liest. Er überredet ihn ab sofort alle Anleitungen für ihn und seine Spieler zu lesen und von diesen zu erzählen. Haba muss entsetzt feststellen, dass sie mit dem gewonnen Markt durch den Wegfall von Selecta nicht standhalten können. Es kommt zu Lieferengpässen und vielen unzufriedenen Kunden. Statt das Personal und die Ressourcen aber aufzubauen wird der spanische Verlag gekauft um wieder das Kinderspiel des Jahres im Programm zu haben.
August
Inzwischen wird die Spielbox auf ein noch solideres Bein gestellt, sobald wie möglich soll auf den wachsenden Markt in Asien aufgesprungen werden und die Spielbox erscheint ab 2013 dann auch auf Chinesisch. Die Spiele Offensive freut sich über die vielen Motoren, welche den Markt wachsen lassen und kündigt für die Ferienmonate die Udo-Batrsch-Offensive.de an. Eine Seite auf der es nur Actionfiguren, Spiele und Puzzle rund um den Alleskönner gibt.
September
Udo Bartsch wird berufen ab sofort auch beim Merz-Verlag die Spielemesse Essen zu organisieren. Da er 1 Millionen Dinge gleichzeitig kann nimmt er spontan an. Er freut sich dies auf der Preisverleihung des Graf Ludo bekanntzugeben, wo er aber von den verantwortlichen der Messe Leipzig eher böse Blicke erntet.
Oktober
Die Spielemesse Essen dominiert den Markt. Auf Grund einer Verwechslung in den Zahlen von Udo Bartsch, steigt die Zahl der Neuheiten auf eine Millionen. Die Messe platzt wirklich aus allen Nähten, aber die Messeleitung hält am Standort fest. Leider wird auch das Ziel 1 Millionen Besucher zu haben knapp um einen Besucher verfehlt. Udo selber liegt leider in der Zeit krank im Bett. Der Nostheide-Verlag kündigt an den Spielemarkt in seiner vollen Gestaltung dem Markt anzupassen und ihre Ausgaben in Zukunft in einer weiteren Sprache rauszubringen. Ludoranto. Hierbei handelt es such um eine spezielle selbstentwickelte Sprache, welche eindeutig Regeln zulassen, so dass nie wieder Fragen aufkommen müssen. Da diese Sprache zum Teil aus Worten und zum Teil aus Bilder besteht werde alle Anleitungen auf einmal sehr einfach werden. Die Stadt Essen, welche ein Vorabexemplar erhalten hat in dieser Sprache vergibt ihren Sonderpreis Essener Feder das erste mal nicht an eine Anleitung sondern an diese Ausgabe. Sie hielt es aber für eine Anleitung. Der Deutsche Brettspielpreis schließlich ist so chaotisch wie noch nie. Die Hälfte der Stimmen stammt fest aus der Hand der Vielspieler, welche deutliche Zeichen setzen. Die andere Hälfte aber hat einfach nur die Preisträger der Spiel des Jahres Jury gewählt und somit leider Stimmtechnisch kein Gewicht. Es wird überlegt wie dem in Zukunft vorzubeugen ist.
November
Auf Grund des harten Jahres, entscheidet sich der Nostheide Verlag kurzfristig ihre Auflage zu ändern. Ab sofort gibt es 12 Ausgaben im Jahr. Davon alleine sechs im Dezember. Irgendwie muss der Neuheitenflut der Messe Essen in diesem Jahr ja ein Lichtblick gesetzt werden. Aufgrund der Internationalität, werden auch alle Sechs Ausgaben in diesem Jahr schon in allen angekündigten Sprachen erscheinen. Auf dem Spieletreffen in Willingen kündigt Udo Bartsch an, sein verdiente Millionen in dieses Hotel zu investieren und die Bettenzahl auf 1 Millionen zu steigern. An Spielern scheint es nicht zu mangeln.
Dezember
Sarah Kestering zieht ein letztes Mal in diesem Jahr um. Sie entscheidet sich es auf der Challenger bequem zu machen und in der Erdumlaufbahn weiterzuspielen. Die Gäste müssen gleich einziehen, so dass diese immer da sind, und sie ist von jedem Ort Deutschlands gleichweit entfernt. Leider zu weit. Die Post verweigert die regelmäßigen Bestellungen zuzustellen. Die Spielbox wird ab dem nächsten Jahr in einer weiteren Sprache erscheinen, der Verlag ist sich nur noch nicht einig, welche, da der neue Chefredakteur Udo Bartsch dies gerne auf eine Millionen Sprachen ausweiten will ist ihm die Reihenfolge aber eigentlich egal. Peer Sylvester vergibt am Jahresende noch seinen eigenen Preis er geht diesmal an ein zufälliges Spiel aus Essen. Er ist sich sicher, dass es gut sein wird, da er noch damit beschäftigt ist die ganzen Namen zu sichten und daher noch kein einziges spielen konnte, es ist halt nur kein Deutsches.
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