Hans im Glück, 2005
Wolfgang Kramer
Michael Menzel
2-5 Vielspieler
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/19008
Eigentlich gibt es das jedes Jahr. Ein Spiel von Kramer oder Knizia oder einem anderen sehr bekannten Autoren, welches irgendwie durchs Raster fällt, nicht weil es nicht gut wäre, aber auch nicht weil es schlecht wäre.
Im Jahr 2005 hatte Kramer mit Hazineda ein Spiel hingelegt, dass sehr eigen war und einer Art. Es wurde natürlich als das große neue Spiel von Hans im Glück nicht übersehen, aber dem Spiel fehlte etwas, was ein anderes Spiel deutlich mehr hatte und ihm damit das Rampenlicht nahm. Auf derselben Messe in Essen erschien auch Caylus, und das war damals ein kleiner Meilenstein für Vielspieler.
Hazineda ist also nicht schlecht muss aber damit leben im selben Jahrgang zu sein wie ein anderes deutlich besseres Spiel und sich um dessen Zielgruppe zu streiten. Es verlor.
In Hazienda selber muss man mit zwei Ressourcen kämpfen. Die Gelände erlauben einem bestimmte feste Punkte auszumachen, und die Tiere geben einem die Erweiterung in die Pampa. Wenn dies zu einem Markt führt gibt es Geld, je größer die Herde und das Gebiet, desto mehr Geld. Am Ende zählen Geld, angeschlossene Märkte und noch ein paar Kleinigkeiten.
Das Ganze ist Interessant aber trotz seiner gerade mal fünf Jahre schon sehr altbacken. Schön ist, dass der Spielplan auf der Rückseite anders ist und sich beide Pläne komplett verschieden spielen. Und im Internet sind noch weitere Pläne, welche zu anderen Strategien zwingen, was das Spielgefühl aufrecht erhält.
Das Spiel ist halt nicht schlecht, aber auch kein Überflieger. Ich bin für eine Partie zu haben, aber freiwillig würde ich es auch nicht mehr aus dem Regal holen.

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