hachen darkpact
Ali Baba Junior

Gunter Baars
Graham Howelss, Joachim Krause
Ravensburger, 2003
2-4 Familienspieler mit Kindern
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/14478

Wenn eine große Firma wie Ravensburger etwas versteht, dann ist es auch das Material in einer kleinen Schachtel so unterzubringen, dass die Schachtel auch Teil des Spiels ist. Was bei großen Schachteln geht und in den 90ern aus der Not geboren wurde, den grünen Punkt auf Spieleschachteln zu verhindern ist inzwischen tatsächlich Teil der Spiele geworden, welche das auch nutzen. Und bei Ali Baba Junior wirkt die Schachtel wie ein Tresor. Das macht Laune.

Nun geht es darum auf den sechs Symbolschlössern wie ein Panzerknacker jeweils das richtige Symbol zurecht zu drehen, wobei nur ein Schloss um maximal zwei Positionen bewegt werden darf. Taucht es auf geht es ans nächste Schloss. Falls nicht, geht es an den nächsten Spieler, welcher aber auch ans nächste Schloss erst mal muss. Natürlich ist es Zufall was an Symbolen als nächstes erdreht werden muss, aber die Kinder mit ihrer guten Merkfähigkeit sind natürlich wieder im Vorteil, weil sie sehr schnell wissen, wann welches Symbol kommt.

Das ist ein schönes Spiel für 4- bis 5-jährige, für die eine gute Memory-Variante Abwechslung auf den Tisch bringen soll, wo nicht immer nur Plättchen aufgedeckt werden. Aber mit einem anderen Thema, wie etwa Panzerknacker, wäre es für die Kinder bestimmt noch interessanter. Ali Baba ist dann doch zu weit hergeholt, wenn nicht mal Sesam öffne Dich reichen soll.

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