hachen darkpact
Kingdom Builder

Queen Games, 2011
Donald X. Vaccarino
Oliver Schlemmer
2-4 Familienspieler
- kein Luding-Link -

Manche Spiele machen aus seltsamen Gründen von sich zu reden. Kingdom Builder hat nur deswegen Beachtung gefunden, weil der Autor irgendein merkwürdiges Spiel gemacht hat, welches nicht nur den Pöppel, den Deutschen Spielepreis, den Fairplay A la Carte Preis und noch rund ein Duzend andere Preise eingesammelt hat, sondern auch noch ein neues Genre an Spielen begründet hat. Die Deckbauspiele.

Der Autor von Dominion bringt also wieder ein Spiel auf den Markt. Da werfen alle einen Blick drauf. Und die meisten sind enttäuscht. Das ist sehr verständlich, ist doch das Spiel weit davon entfernt an die Genialität und Originalität von Dominion ranzureichen. Aber ist es deswegen schlecht? Nein.

Die Spieler legen eine zufällige Geländekarte, legen auf das passende Gelände drei Häuschen, und wer keine Figuren mehr hat, der beendet das Spiel. Durch vier zufällige der acht beiliegenden Geländeplatten sind in jedem Spiel andere Sondergebäude dabei, welche das Spiel etwas würzen, aber nur etwas, weil sie sich alle lohnen, besonders die, die einen noch mehr ins Spiel legen lassen.

Aber entscheidend sind die anderen Karten. In jedem Spiel werden drei Zufällige von einem guten Duzend Karten aufgedeckt die bestimmen, was diesmal überhaupt Siegbedingung ist. Da sorgt für abwechslungsreiche Runden, in denen die Strategie zwar vorgegeben ist, aber eben doch jedes Mal anders.

Alleine die Kombination aus Platten und Siegpunktkarten sorgt schon für viele verschiedene Spielerlebnisse, aber es ist trotzdem irgendwie seicht. Die Entscheidungsmöglichkeiten für die Spieler sind Gering, da im eigenen Zug nur eine Karte gespielt wird und mit deren Abbildung gelebt werden muss, vor allem da an eigenen Figuren erst mal angelegt werden muss wenn es geht. Das macht das Spiel für die Hartgesottenen sehr langweilig, aber für Familien dafür umso spannender. Eine Runde ist schnell in 20 bis 30 Minuten gespielt und gerade zu zweit kommt dabei auch Freude auf.

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