hachen darkpact
Mobiles Brettspielen: Die verbotene Insel

Um auf dem iPad schöne Brettspiele zu finden muss man nicht weit schauen. Die Zahl wächst momentan nicht nur, sondern sie scheint es auch exponentiell zu tun. Für jede Veröffentlichung, werden schon wieder zwei oder mehr neue angekündigt. Und zwischendurch kommen einfach so noch ein paar andere raus. Ich war daher halbwegs überrascht, als die verbotene Insel erschien, ohne dass ich darauf vorbereitet war. Nur leider ist es auch wieder nur so eine Halbherzige Umsetzung. Eine echt 1.0 wo die Hoffnung da sein muss, dass sie noch mehr daraus machen.

Was bietet es alles an positiven Aspekten? Es geht locker mit 2 bis vier Spielern, die Grafiken sind schön und die Steuerung ist angenehm einfach. Es gibt ein paar Erfolge fürs Game Center zu sammeln und es lässt sich die Startschwierigkeit einstellen als auch, wie das iPad sich verhalten soll, falls das Gerät nur in der Mitte liegt, oder ob es rumgereicht wird.

Da sind wir auch schon am Anfang der negativen Elemente. Es gibt nur ein Pass & Play Modus. Es gibt weder KI-Gegner, noch eine Möglichkeit Online zu spielen. Da man eh nur am Zuschauen ist kann einer ja getrost alle Rollen übernehmen, aber ein Online-Modus übers Game-Center kann doch nicht so schwer umzusetzen sein, oder?

Auch gibt es nur das feste Layout der Grundverteilung. Das ist dem Bildschirmaufbau geschuldet, welcher dies nutzt um alle Elemente sauber aneinander anzulegen. Aber wen interessiert immer derselbe Aufbau. Die geringe Menge an Features verbunden mit einem für diese Verhältnisse noch saftigen Preis von 4 Euro trübt das Bild für mich erheblich. Hier müssen Updates her und zwar sehr bald, ansonsten kann ich von diesem Spiel eher abraten.

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