Ravensburger, 2000
Dan Glimne, Erik Karlsson, Joel Sevelin
Franz Vohwinkel
2-5 Familienspieler
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/10418
Ein Redakteur, mit dem ich vor 10 Jahren mal im engen Kontakt zu etlichen Spielen war, hatte mir gesagt, dass es manchmal die dämlichen Sachen sind, die das Spiel verkaufen. So war in einem Fall, statt einer einfachen Punkteleiste, Säulen enthalten, welche hinter einer Schleife so gesetzt waren, dass die Punktzahl abgelesen werden konnte. Natürlich blieb es im Gedächtnis, für mich aber eher als schlechtes Beispiel.
Sky Runner gehört für mich in dieselbe Kategorie. Man hätte es auch einfach als Spiel auf einem Brett gut darstellen können, stattdessen macht man einen echten 3D-Aufbau aus der Schachtel und die Figuren werden daran gehängt. Es bleibt im Gedächtnis und wird sich vielleicht dadurch besser verkaufen. Oder auch nicht.
In diesem Fall hat das Spiel wohl in einem Skandinavischen Land sogar einen Preis abgeräumt, aber sowas würde eigentlich heute keiner mehr veröffentlichen, oder? Es ist ein echt einfach Laufspiel, mit einem bekannten Mechanismus über Karten. Es wirkt überhaupt nicht originell oder spannend. Und Spaß war es auch keiner. Entweder es passiert zu wenig mit wenigen Spielern und es wird sich gelangweilt, oder der Zufall ist so ausschlaggebend bei vielen Spielern, dass es so unkontrollierbar wie Kniffel ist.
In allen Fällen ist es bei uns gefloppt, was nicht so verwunderlich ist, wenn ich daran denke, dass wir nicht Zielgruppe sind. Aber selbst bei den normalen Nicht- bis Seltenspielern kann ich mir nicht vorstellen, dass denen das Spaß macht.

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