hachen darkpact
Carré

Amigo, 2011
Günter Kralicek
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2-4 Familienspieler
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/24590

Da gewinnt ein abstraktes Spiel den roten Pöppel und alle Verlage haben einen Trend entdeckt den sie versuchen zu unterstreichen. Zumindest kommt mir das so vor. Sicher es gab schon immer einzelne abstrakte Spiele, aber das Gefühl deutet auf einen Zuwachs hin.

Carré sticht genau in diese Gruppe. Die Spieler sollen ein paar Papprechtecke durch gekonntes Würfeln sinnvoll aufeinanderstapeln. Dem könnte man ein Thema aufdrücken, wie der Name es schon andeutet mit Hochhaus und Stockwerken, aber sowohl grafisch als auch inhaltlich verzichtet der Verlag darauf.

Die Spieler haben drei Würfel und können die Ergebnisse nutzen um entsprechende Rechtecke auf ihrem Tableau abzulegen. Oder sie kaufen sich schöne Bonusplättchen, welche als +1 für einen Würfel verwendet werden können. Oder - und nun kommt der destruktive Faktor - die Spieler können Stoppplättchen ankaufen, welche sie mit den richtigen Würfelergebnissen zusammen später verwenden können um beim Mitspieler wieder was abzureißen.

So richtig planen lässt sich da nichts. Wer ein sinnvolles Teil anbauen kann tut es, wer Plättchen kaufen kann tut es. Und wer sie einsetzen kann tut es auch. Schließlich ist nur eine begrenzte Menge da und die Mitspieler nehmen sie einem sonst weg, wenn die in der Mitte alle sind. Wir haben es also mit einem banalen Würfelspiel zu tun.

Aber gerade das Destruktive hebt es von einfachen Würfelspielen wie Kniffel oder Heckmeck am Bratwurmeck ab. Leider in einer negativen Form. Gegen Ende wirkt es wie Kaugummi bis der erste sein letztes Teil gelegt hat. Eigentlich Schade.

Daumen Runter

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