hachen darkpact
Double

F.X. Schmid, 1996
Walter Johnson
???
2-6 Familienspieler
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/1691

Gestern bei Wizard noch von einem einfachen und schönen Spielprinzip erzählt und heute habe ich gleich mal ein Vergleichsprodukt um zu zeigen was man auch alles falsch machen kann. Auch hier wird es von Runde zu Runde mehr Karten und die Zahl der Stiche muss angesagt werden.

Double hat keine schöne Fantasy-Grafik sondern das reguläre Rommé-Blatt. Aber nicht nur die einfachen Karten, sondern die Karten sind halbiert. Auf jeder Hälfte ist eine andere Karte abgebildet. Das klingt doch gut, weil es so Optionen aufzeigt und so doch einiges möglich sein sollte.

Aber das Ergebniss ist eher Misslich. Wenn ich mit einer Hälfte spielen kann um zu bedienen ist die andere Hälfte mit der ich mir vieleicht einen Stich erhofft hatte weg. Auch ist es schwieriger Abzuschätzen ob eine Karte durchkommt, weil die Verteilung der beiden Hälften keinem System zu folgen scheint, und daher nicht errechnet werden kann, ob noch was möglicherweise auf der Hand ist.

Auch die Idee mit was ich rauskomme ist so anstrengend, dass die Spieler schon sehr schnell keine Lust mehr haben für so wenig Spiel ihren Kopf so viel anzustrengen.

Schließlich wird nach dem jeder fünf Karten auf der Hand hatte, die Handgröße nicht weiter erhöht, sondern wieder schrittweise auf eine runter reduziert, so dass ich in der letzten Runde wieder mit reinem Glück rechnen muss.

Alles in allem ein grausiges Spiel, das nicht nur keinen Spaß macht zu spielen, sondern einen auch noch fragen lässt, warum man nicht gleich das viel bessere Wizard gespielt hat.

Daumen Runter

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