hachen darkpact
Die Insel

Ravensburger, 2005
Reiner Knizia
Franz Vohwinkel, Joachim Krause
2-4 Vielspieler
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/18620

Ich hatte dieses Spiel in der Vergangenheit immer nur kurz erwähnt, aber eigentlich verdient es schon seine eigene Erwähnung. Oft haben wir es nicht gespielt, weil dass Handling mit der Batterie, das ganze Plastikmaterial und schließlich die überfrachtet große Schachtel echt nicht unser Ding sind. Aber nachdem enttäuschenden King Arthur war dieses Spiel doch ein Lichtblick. Mit der Technik kann man auch Spiele machen, die spannend sind.

Im Gegensatz zum Vorgänger, wo jeder beliebig agieren konnte und es gefühlt dem Spiel egal war, ob man sich an die Regeln hielt und wer überhaupt dran war, wurde hier darauf deutlich mehr wert gelegt. Die Spieler spielen tatsächlich gegen- und miteinander und müssen versuchen nicht nur in erster Linie das Spiel, sondern auch ein bisschen sich selber gegenseitig auszutricksen. Was kann man schon mehr brauchen.

Leider oder vielleicht glücklicherweise hat dieses Spiel nichts mit der Fernsehserie LOST zu tun, welche 2004 erstmals über die Flimmerkisten wanderte und dabei hier noch lange kein Hit war. In Amerika hätte man mit ein bisschen basteln daraus ein Lizenzprodukt machen können, welches echt wahnsinnig gut ist. Vieleicht eine Idee die Reiner Knizia wieder aufnehmen würde, wenn diese überdimensionierten Bretter nicht schon wieder out wären, weil das Kostenverhältnis, den Aufwand zum Verkauf nicht rechtfertigen zu scheint.

Wir haben es wie gesagt einige Male gerne gespielt, aber das Batteriehandling war so nervig, weil wir ja eigentlich Spieler sind, welche mit einfachen Brettern auskommen. Aber gefallen hat mir das Spiel trotzdem, auch wenn es nur noch staubt, so blieb uns vielleicht auch die Routine erspart in welcher das Spiel münden kann.

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