Der Freitag wird durch eine Sache für mich geprägt: Die Scout-Liste. Am Donnerstag machen die ersten Spieler sich noch rum und testen vor allem die Spiele die schon vorher durch Anleitungen und Hype von sich zu sprechen gemacht haben. Aber im Laufe des Freitags wird ersichtlich wie gut diese Einschätzungen als Trend auszumachen sind.
Da gibt es die, die vor allem aus sind auf Spiele welche die anderen noch nicht gesehen haben und die im Schatten der großen Verlage einen Blick wert sind. Hier kommen die ersten Perlen zum ersten Mal in Erscheinung, wie es für mich in diesem Jahr Cite ist. Auch werden eventuelle Hypes schnell enträtselt, wie Panic Station, welches scheinbar nicht ganz so das ist wofür es vorher ausgemacht wurde.
Vieleicht sind die Spiele aber nur noch nicht von den richtigen oder genügend Leuten getestet worden. Und so freue ich mich die noch sehr stark fluktuierenden Listen. Spiele, die kurz in die Tops rutschen und schon zwei Stunden später aus denen wieder verschwinden. Die Fluktuation bringt für mich mehr Spiele auf den Plan als ich vor der Messe wahrnehmen könnte.
Dieses Mal habe ich auch einen Blick auf die Listen von H@ll 9000 und BoardGameGeek mehr auf dem Plan, auch wenn sie noch letztes Jahr nicht meinem Spielegeschmack entsprochen haben, aber es erweitert mein Blickfeld. Vielleicht sehe ich auch eine Perle auf deren Liste.
Vor der Messe wird vielleicht geschaut was manche empfehlen, aber ich habe nicht die Zeit das alles zu lesen. Meist spiele ich in der Zeit lieber noch ein anderes Spiel. Ich hole alles das am zweiten Tag in Essen nach. Ich sehe die Kuriositäten und freue mich auch über Einschätzungen die ich auf Twitter lese. Es ist mein Tag der Entdeckungen.
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