Zoch, 2011
Heinz Meister
Viktor Boden
3-5 Familienspieler
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/24250
Es gibt diesen wunderbaren Film mit Jack Lemon, der Avanti, Avanti heißt. Er spielt im verträumten Italien und alles geht seinen langsamen Gang. Die Figuren, welche wie verschiedene alte Autos daherkommen, versuchen vielleicht diesen Flair einzufangen. Sie sind knuffig und fassen sich toll an. Sie fordern auf.
Die Geldscheine tun das nicht. Sie müssen dauernd die Hand wechseln sind aber nicht griffig, geschweige denn praktikabel. Und die Karten auf der Hand sind es auch nicht. Viel zu klein und unhandlich. Nun müssen wir ja nur drei Karten halten und eine von denen sogar spielen. Kleine Zahlen sorgen für Nachschub, große nicht.
Gerade mit vielen Spielern gibt es aber gar keinen Grund große Zahlen zu spielen. Der Mechanismus sorgt nämlich dafür das, wer auf besetzten Feldern landet, gleich nochmal so weit ziehen kann. Nun ist es so, dass mit vielen Spielern dauernd jemand auf einem besetzten Feld landet und sich so vom hinteren Ende zur Spitze ganz nach vorne hangelt. Große Zahlen reichen auch nicht um den anderen davonzulaufen, einer könnte kontern auch eine große Zahl spielen und dadurch ins Ziel laufen. Weglaufen lohnt nicht.
Und so ist der zentrale Mechanismus interessant, aber in der Praxis wirkt es so irrelevant. Dazu das Geschiebe mit dem Geld, da kommt weder Urlaubsstimmung auf, noch das Bedürfnis das Spiel ein weiteres Mal auf den Tisch zu stellen. Ciao.

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