hachen darkpact
Rosenkönig

Kosmos, 1999
Dirk Henn
Andreas Steiner, Pohl& Rick
2 Vielspieler
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/9956

Mehr ist besser. Am besten drückt man dies aus, indem man Sachen nicht einfach addiert sondern durch eine andere mathematische Funktion vergrößert. Um dies einfach zu halten für den Spieler haben wir es hier mit Quadrieren zu tun.

Die Spieler müssen abwechselnd die Krone bewegen und auf dem Feld auf dem sie landen müssen sie dann einen Stein hinlegen mit ihrer Seite nach oben. Benachbarte Steine werden als Feld zusammengezählt und dann quadriert. Ein Feld von 4 Steinen sind also 16 Punkte. Einen Stein dazuzutun ist so gut wie woanders ein 3-Steine-Feld zu errichten.

Bei Rosenkönig ist es aber so das die bis zu fünf Karten die jeder Spieler hat offen ausliegen. Es ist also möglich abzuschätzen, was der Mitspieler macht und das einzuplanen. Das Spiel kann dadurch sehr langsam werden, aber es ist dadurch auch sehr strategisch. Wer dran spielt oder zieht eine Karte.

Die Spieler können sehen ob ein Mitspieler vieleicht auch mal nicht legen kann, weil wer fünf Karten auf der Hand hat darf keine mehr ziehen. Und Karten die die Figur raus bewegen vom Spielfeld dürfen nicht gespielt werden. Und Karten die auf besetzte Felder gehen dürfen auch nicht gespielt werden. So kann mit richtiger Abschätzung auch mal ein Doppel- oder Dreifach-Zug möglich sein.

Natürlich hat Dirk Henn noch ein Ass im Ärmel und so darf jeder Spieler viermal im Spiel bei einer Bewegung auf einem gegnerischen Stein landen, welcher dann umgedreht wird. Das kann locker ein großes Feld aufreißen und zwei eigene kleiner Felder verbinden.

Irgendwann sind die Steine alle und das Spiel vorbei. Aber die 30 Minuten waren gut investiert. Wer keine Angst vor trockenen abstrakten Spielen hat, wird an diesem Klassiker seine Freude haben.

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