hachen darkpact
Tadsch Mahal

Alea, 2000
Reiner Knizia
Franz Vohwinkel
3-5 Vielspieler
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/10040

Ein Knizia hatte 2000 mal wieder den Deutschen Spielepreis gewonnen, Alea hat einen weiteren Titel eingefahren. Damals war die Welt cool und dieses Spiel war es auch. Obwohl das Thema super egal war.

In 12 Runden versuchen wir verschiedene Elemente zu ersteigern, und diese auf dem Spielbrett zu legen. Die Felder sind dabei in jedem Spiel in einer neuen Reihenfolge, außer dem letzten Feld das mit dem großartigen Palast immer in der letzten Runde rankommt.

Der spannende Mechanismus ist dabei, das Reihum jeder Spieler immer eine Karte (oder unter bestimmten Bedingungen zwei) von der Hand ausspielt. Wer nicht ausspielen kann oder will prüft wo er zum jetzigen Zeitpunkt eine Mehrheit hat und bekommt die entsprechenden Boni, welche sofort eingesetzt werden. Noch zwei Karten nachziehen und der nächste ist dran.

Die Karten werden aber abgeräumt. Sollte also vorher ein Unentschieden sein, entfällt dies in dem Moment, weil die Symbole weg sind und ein anderer dadurch eine Mehrheit erhalten kann. Wer also länger durchhält kann theoretisch mehr abgreifen. Zur Strafe hat er aber weniger Auswahl beim Nachziehen und der letzte bekommt gar nur eine Karte.

Ein Spieler kann also nicht immer alle bekommen, aber basierend auf der Reihenfolge der Felder kann genau für die wichtigen Felder gespart werden um lange Straßen-Boni und anderes abzugreifen.

Tadsch Mahal macht sehr viel Spaß und kann echt empfohlen werden. In der fünf-Spieler Runde sogar noch mehr als in einer Dreier-Runde.

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