hachen darkpact
Torres

FX, 1999
Wolfgang Kramer, Michael Kiesling
Alessandra Cimatoribus
2-4 Vielspieler
http://luding.org/Skripte/GameData.py/DEgameid/9555

Mittwoch ist Preisträgertag. Wir sind im Jahre 2000 angekommen und gewonnen hat ein Highlight von 1999. Das dürfte andeuten, das der Jahrgang 2000 nicht so Doll war, oder? So schlimm ist es nicht, aber anscheinend wollte die Jury dieses Spiel auch würdigen.

Und Würdigenswert ist es. Wer es 1999 gespielt hatte, war eigentlich der Meinung, dass es der Preisträger hätte werden sollen und nicht Tikal, aber es kam nicht rechtzeitig auf den Markt um für die Auswahl beachtet zu werden. Ob der Verlag es absichtlich etwas zu spät herausbrachte (FX gehörte da schon zu Ravensburger), um sich nicht mit Tikal streiten zu müssen weiß ich nicht, aber das Duo Kramer/Kiesling hatte damals das Hoch schlechthin.

Torres hat eine entscheidende Eigenschaften die es besser machen als Tikal: Es ist viel schneller gespielt. Während einer Partie Tikal, konnten wir locker zwei Partien Torres spielen vieleicht auch mal mehr. Natürlich gleichzeitig, wir waren ja noch ohne Kinder und spielen war das schönste. Torres hatte damals auch schon so eine Art Erweiterung mit eingebaut mit den Aufgabenkarten, welche nur in der Meisterversion gebraucht wurden um es noch mehr “Profi” zu machen. Torres war auch endlich ein Fingerzeig für andere Grafik. Nicht nur glattes und normales sondern mal etwas Ausgefallenes.

Was Torres allerdings nicht hatte war Stimmung. Es war irgendwie doch sehr technisch und abstrakt. Ob es Türme waren die ich da baute, war mir eigentlich egal. Dass es trotzdem funktionierte zeigt wie wichtig der Mechanismus ist. Es zeigt aber auch den Vorteil von Tikal, welches eindeutig mehr Flair, Fluff und Thema vermittelt.

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